AUF ZUR HASENSUCHE!

DIE BITTERSÜßE WAHRHEIT
ÜBER ZUCKER AN OSTERN!

Die bittersüße Wahrheit über die vielen Zuckerarten
und wie du ihnen widerstehst!

Er ist süß, lecker und macht süchtig! Zwar gibt es Alternativen, aber auch diese sind nicht immer erste Wahl. Wir zeigen Dir, worauf Du achten solltest und wie Du die zuckrigen Ostertage gut überstehst.

1. Zucker, das süße Gift?!

Wir alle wissen: Zucker macht dick und Zucker ist nicht gesund. Viele der modernen Volkskrankheiten werden durch ihn begünstigt, z. B. Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Krebs, Fettleber und Karies. Zucker macht müde. Zuerst gibt’s zwar einen kurzen Energiekick, aber danach geht’s steil bergab ins „Zucker-Koma“. Mit der fehlenden Energie und Antriebslosigkeit versucht man dann irgendwie den Tag zu bewältigen. Zucker macht süchtig! Fast jeder kennt das Gefühl der angefangenen Tafel Schokolade, von der man einfach nicht die Finger lassen kann – der Teufelskreis beginnt, denn beim süßen Genuss fahren der Blutzucker – und der Insulinspiegel rauf und danach wieder runter und so kommt es zu den berühmten Heißhungerattacken. Aber Zucker ist auch ein wichtiger Energielieferant – gerade für Leistungssportler! Und nur wer mehr Kalorien aufnimmt als er verbraucht, nimmt zu.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt für einen Erwachsenen nur 50 g Zucker (ca. 10 Teelöffel) pro Tag.

2. Zucker ist nicht gleich Zucker

Die Auswahl an Süßungsmitteln ist kaum überschaubar. Deshalb haben wir für Dich die gängigsten als auch die vielversprechendsten rausgepickt:

1. Saccharose (weißer Haushaltszucker) ist so stark gereinigt, dass er weder Vitamine, Mineralien noch Ballaststoffe enthält und deshalb nur „leere“ Kalorien liefert, sozusagen pure Kohlenhydrate.

2. Fructose (Fruchtzucker) klingt gesund aber unsere Leber kann Fructose nicht schnell verarbeiten und lagert zu viel davon als Körperfett ein.

3. Honig spart keine Kalorien, enthält aber wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine, Pollen, Mineralstoffe und Proteine. Diese werden aber bei über 40 Grad zerstört.

4. Stevia hat die meiste Süßkraft, enthält keine Kalorien, schont die Zähne und treibt den Blutzuckerspiegel kaum in die Höhe. Ob Stevia langfristig gesünder als Zucker ist, ist noch nicht eindeutig belegt.

5. Xylit (Birkenzucker) ist kalorienarm, wirkt kariesvorbeugend und wird insulinunabhängig verwertet. Allerdings ist es komplett synthetisch hergestellt, hat keine Nährstoffe und ist nicht geeignet für Menschen mit empfindlichem Magen.

Fazit: Auch die Zuckeralternativen sollte man nur in Maßen verwenden. Sinnvoller ist es, den Industriezucker zu reduzieren und durch gesündere Alternativen wie Honig, Agavendicksaft, Ahornsirup oder Kokosblütenzucker zu ersetzen.

3. Raus aus den Zuckerfallen

Komplett auf Süßes zu verzichten ist für viele Menschen keine Lösung, denn häufig führt dies  nur zu neuen Hungerattacken führen. Senke lieber deinen persönlichen Zuckerverbrauch.

Tipp 1: Trinke keinen Zucker mehr!
Ein Drittel unserer täglichen Zuckerdosis stammt aus Getränken (Fruchtsäfte, Softgetränke, Alkohol). Trink lieber Wasser!

Tipp 2:  Nimm Obst statt Süßigkeiten
Obst dämpft den Heißhunger auf Süßes sofort! Greift lieber zu frischem Obst, als zu einem Smoothie.

Tipp 3: Kuchen und Desserts nur ab und zu
Kuchen sind nur etwas für besondere Anlässe. Nasche mit Genuss und bewusst nach dem Motto: „Diesen Riegel gönne ich mir jetzt, nachdem ich mein Training absolviert habe.“

Tipp 4:  Verzichte auf Fertigprodukte
Zucker versteckt sich in Fertigmüsli, Chips, Tiefkühlpizzen, Fleischsalat, Leberwurst, Ketchup und Saucen. Achte beim Einkaufen auf den Zuckergehalt und koche am besten selbst und mit frischen Zutaten. Viele Hersteller tarnen den Zucker in ihren Produkten mit anderen Namen. Faustregel: Alle Begriffe, die mit –ose (Glucose, Fructose,…) oder –sirup enden, sind Zucker. Wenn Du Dich proteinreich ernährst, dann kommt das auch deinem Muskelaufbau zugute! Und steig nicht auf Light-Produkte um, den diese kündigen dem Gehirn durch die Süßstoffe eine besonders energiereiche Nahrung an, auf die es aber vergeblich wartet. Also fordert dein Körper schnell Nachschub!

Wusstet Du schon? Ein Essen, das alle Geschmacksnerven (also süß, sauer, salzig, bitter) anspricht, hält länger satt. Das kleine süße Dessert kommt also nicht von ungefähr und ist in Maßen genossen auch völlig okay.